Schrift

Suche

Suche

Chefarzt 
Neurologie und Fachübergreifende Frührehabilitation Neurologie

Dr. Gerber
Prof. Dr. Joachim Gerber

Sekretariat Neurologie

Marion Tietze
Marion Tietze
Tel: (05821) 80 31 70 
Fax: (05821) 80 31 60
.

Wiederherstellung von Mobilität, Koordination, Sprache, Hirnleistung und Verhalten

In der DianaKlinik versorgen wir Patienten der Rehabilitationsphasen C und D. Der Phase C zugeordnet sind Patienten mit schweren neurologischen Krankheitsbildern, die zwar bereits aktiv an ihrer Therapie mitwirken können, aber noch auf umfangreiche pflegerische Hilfe sowie intensive medizinische Betreuung angewiesen sind. In der Rehabilitationsphase D – der Anschlussheilbehandlung – sind die Patienten bereits weitgehend selbständig und können auch ihre Therapiemaßnahmen auch bereits ohne Hilfe   besuchen. Selbstverständlich können die Patienten bei uns auch beide Phasen durchlaufen.

Im Mittelpunkt unserer Arbeit steht die Rehabilitation von Mobilität, Koordination, Sprache, Hirnleistung und Verhalten auf Basis verschiedener Krankheitsbilder. So ist eine Behandlung in der Abteilung Neurologie typischerweise angezeigt nach

  • Schlaganfall bzw. einer Hirngefäßerkrankung, etwa einem Hirninfarkt oder einer Hirnblutung
  • Schädel-Hirn-Verletzungen
  • Verletzungen des Rückenmarks und des peripheren Nervensystems, zum Beispiel im Fall von Querschnittssyndromen und anderen motorischen oder sensiblen Ausfällen
  • neurochirurgischen Operationen, beispielsweise Hirn- oder Rückenmarkstumoren, Gefäßmissbildungen etc.

sowie bei

  • entzündlichen Erkrankungen des zentralen und peripheren Nervensystems, wie Multiple Sklerose, Meningitis, Guillain-Barré-Syndrom
  • epileptischem Anfallsleiden
  • Muskelerkrankungen, etwa Muskeldystrophie oder Myasthenie
  • Schädigungen von Nervenwurzeln nach Bandscheibenschäden
  • therapieresistenten Schmerzzuständen, zum Beispiel Kopf- und Rückenschmerzen sowie Zosterneuralgien
  • psychischen Störungen im Rahmen hirnorganischer Erkrankungen

Spezifische Indikationen zur Musiktherapie

Mit Hilfe der Musiktherapie wollen wir Patienten dabei unterstützen, ihre Situation im Zusammenhang mit der Erkrankung emotional zu verarbeiten und mit den jeweiligen Einschränkungen umgehen zu lernen. Daneben wird gezielt an der Verbesserung der körperlichen und kognitiven Funktionen gearbeitet.
Eine Indikation für die Musiktherapie richtet sich nach den Symptomen eines Patienten. Musiktherapie eignet sich bei folgenden Störungen:

  • Sprach-, Sprech und Stimmstörungen (z. B. Aphasie, Dysarthrie)
  • Sensomotorische Störungen (z. B. Feinmotorikstörungen)
  • Psychosoziale Folgestörungen (z. B. emotionale Instabilität)
  • Antriebsstörungen (z. B. verminderter Antrieb und Eigeninitiative)
  • Wahrnehmungsstörungen (z. B. Neglect)  und Bewusstseinsstörungen
  • Kognitive Störungen (z. B. Aufmerksamkeits-, Gedächtnisstörungen)
  • Schmerz (akut oder chronisch mit ausgeprägten psychischen Anteilen)

Zitierte Literatur

  • Baumann, M. et al. (2006): Indikationskatalog Musiktherapie in der Neurologischen Rehabilitation, Berlin: Deutsche Gesellschaft für Musiktherapie, 15ff

.
.
.

xxnoxx_zaehler