Schrift

Suche

Suche

Leiterin Musiktherapie

Elke Rohde
 
Elke Rohde
Tel: (05821) 80 33 23

Chefarzt 
Neurologie und Fachübergreifende Frührehabilitation Neurologie

Dr. Gerber
Prof. Dr. Joachim Gerber

Sekretariat Neurologie

Marion Tietze
Marion Tietze
Tel: (05821) 80 31 70 
Fax: (05821) 80 31 60
.

Übende Verfahren

In der neurologischen Musiktherapie (NMT) nach Thaut werden verschiedene Trainingstechniken angewendet, mit dem Ziel, sensomotorische, sprachliche oder kognitive Funktionen zu verbessern.

Nähere Informationen zu den übenden Verfahren finden Sie hier.

Sensomotorisches Training

  • PSE: Einzelne, feine Bewegungen (z.B. Arm- und Handbewegungen beim Ausstrecken und Greifen, Hantieren mit einem Gegenstand) oder Bewegungsabfolgen werden mit der Unterstützung durch harmonisch und rhythmisch wiederkehrende Strukturen (Pattern) geübt, um die entsprechende/n Bewegungssequenz/en zu trainieren.
  • TIMP: Funktionale Bewegungsmuster werden mit Hilfe des Spiels auf Instrumenten trainiert und stimuliert. Dabei sorgen die Anordnung der Instrumente und die musikalische Stimulation dafür, dass immer wieder die gleiche Bewegung geübt wird.
  • RAS: Pat. geht im Rhythmus zum Metronom, Percussionsinstrument oder Autoharp, wobei die die rhythmisch-akustische Stimulation genutzt wird, um das Gangbild zu verbessern (z.B. Schrittsymmetrie, Schrittlänge, Gangtempo)

Sprach- und Sprechtraining

 

  • MIT: Übungssätze werden bei gleichzeitigem Klopfen der linken Hand des Pat. zunächst melodisch und rhythmisch intoniert, mit dem Ziel, diese anschließend sprechend flüssig und adäquat wiederzugeben.
  • MUSTIM: Pat. ergänzt beim Singen eines bekannten Liedes mit Ther. einzelne Wörter oder Verse
  • RSC: Pat. liest Übungssätze zu einem rhythmischen Stimulus vor (z.B. Trommel, Metronom oder klopft mit der Hand dazu), mit dem Ziel, die Sprechinitiative und Sprechrate zu erhöhen oder zu verringern.
  • VIT: Mit Hilfe von Gesangsübungen wird gezielt auf Aspekte der Stimmgebung eingegangen, um die Stimmqualität zu verbessern.
  • TS: Pat. und Ther. singen gemeinsam Lieder, wobei die Arbeit an verschiedenen stimmlichen Parametern im Vordergrund steht.
  • OMREX: Musikalisches Material und Übungen werden insbesondere durch Vokalisation und dem Spiel auf Blasinstrumenten genutzt, um Artikulationsschärfe (Lippenbeweglichkeit) und Atemkapazität zu trainieren
  • SYCOM: Musikalisch-strukturierte Übungen (z.B. Dialoge auf Trommeln) werden mit Hilfe von Instrumenten oder vokaler Improvisation genutzt, um Kommunikationsverhalten, adäquate Sprachgestik und emotionale Anteile der nonverbalen Kommunikation gezielt zu trainieren (Üben, was symbolisch in Sprache passiert).

Kognitionstraining

 

  • MSOT: Ther. spielt Pat. auf verschiedenen Instrumenten Klänge vor, wobei die musikalische Frühstimulation zunächst auf Anbahnung von Wachheit, Bewusstsein, basaler Orientierung zu Körper, Raum und Zeit sowie von ersten situationsadäquaten Reaktionen zielt. Darauf aufbauend wird mit einfachen aktiv-musikalischen Übungen die Aufmerksamkeit des Pat. gefördert, zunächst unabhängig von der Richtigkeit der Reaktionen des Pat..
  • MNT: Pat. lenkt während des aktiven Instrumentalspiels auf räumlich angeordneten Instrumenten das Sehen, Hören, Bewegung und Aufmerksamkeit auf die vernachlässigte Seite.
  • APT: Pat. übt zunächst zur Förderung seiner auditiven Wahrnehmung das Unterscheiden von verschiedenen Klangkomponenten (z.B. Tonhöhe, Dauer, Tempo, Rhythmus). Anschließend werden in Schritt 2 verschiedene Sinnesmodalitäten kombiniert (z.B. den gehörten Klang nachsingen / nachspielen / in Bewegung umsetzen / als Symbol aufmalen), um den dargebotenen Stimulus sensorisch zu integrieren.
  • MACT: Spezifische Musikinterventionen des gemeinsamen Musikmachens werden zur Förderung der verschiedenen Aufmerksamkeitsformen (anhaltend, selektiv, alternierend, geteilt) angeboten.


.
.

xxnoxx_zaehler